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Gesangverein Concordia von 1859 Ronnenberg
veröffentlicht am 1. November 1999 einen Bericht über seinen Chorleiter

Ausschnitte aus:
Calenberger Zeitung 1. November 1999

Calenberger Köpfe
Bei der Familie Nietsch liegt die Liebe zur Musik im Blut. Bei früheren Auftritten des Männergesangvereins Concordia kam es vor, dass sie den Chor mit sechs Stimmen verstärkte. Bis DetIef Nietsch auf die andere Seite wechselte und den Posten des musikalischen Leiters übernahm, bewährte er sich als Tenor und Bass. Mit seinen Söhnen Daniel und Denis, die heute noch dabei sind, sowie seinem Vater, seinem Bruder und seinen zwei Neffen bildete er eine Klangeinheit. Der gebürtige Ronnenberger , der auch das Klavierspiel beherrscht, dirigiert Concordia schon knapp 20 Jahre -mit einer kurzen Pause von zweieinhalb Jahren. Wegen Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung gab er damals kurzerhand auf. Auf sein Steckenpferd musste er aber deshalb nicht verzichten. Von 1983 bis 1994 brachte er zusätzlich den Herren des Männer- gesangvereins Wennigsen die richtigen Töne bei. Für das Engagement des 51-Jährigen geht viel Zeit drauf. Er gibt nicht nur die Einsätze, sondern er überarbeitet auch Notensätze oder erstellt sie. Beruflich hat es ihn in die Elek- trobranche verschlagen. Sein Herz für die Concordia schlägt seit 35 Jahren. Seit er deren musikalischer Leiter ist, hat er sich auch in der Menschenführung bewährt. "Ich muss verhindern, dass jeder Einzelne in der Gruppe über die Strän- ge schlägt. Dabei darf man aber nicht zu streng vorgehen, denn die Leidenschaft am Singen soll schließlich jeder behalten", sagt Nietsch. Das zweite Hobby des Chorleiters ist der Film inklusive des Schnitts. Mit der Videokamera hält er nicht nur die Auftritte seiner Concordia fest. Er hofft, dass der Offene Kanal Hannover erneut dem Verein für dessen Geburtstagskonzert Sendezeit einräumt.
thö /