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Bei der Familie Nietsch liegt die Liebe zur Musik im Blut. Bei früheren
Auftritten des Männergesangvereins Concordia
kam es vor, dass sie den
Chor mit sechs Stimmen verstärkte. Bis DetIef Nietsch auf die andere Seite
wechselte und den Posten des musikalischen Leiters übernahm, bewährte er
sich als Tenor und Bass. Mit seinen Söhnen Daniel und Denis, die heute noch
dabei sind, sowie seinem Vater, seinem Bruder und seinen zwei Neffen bildete
er eine Klangeinheit. Der gebürtige Ronnenberger , der auch das Klavierspiel
beherrscht, dirigiert Concordia schon knapp 20 Jahre -mit einer kurzen Pause
von zweieinhalb Jahren. Wegen Unstimmigkeiten mit der Vereinsführung gab
er damals kurzerhand auf. Auf sein Steckenpferd musste er aber deshalb nicht
verzichten. Von 1983 bis 1994 brachte er zusätzlich den Herren des Männer-
gesangvereins Wennigsen die richtigen Töne bei. Für das Engagement des
51-Jährigen geht viel Zeit drauf. Er gibt nicht nur die Einsätze, sondern er
überarbeitet auch Notensätze oder erstellt sie. Beruflich hat es ihn in die Elek-
trobranche verschlagen. Sein Herz für die Concordia schlägt seit 35 Jahren.
Seit er deren musikalischer Leiter ist, hat er sich auch in der Menschenführung
bewährt. "Ich muss verhindern, dass jeder Einzelne in der Gruppe über die Strän-
ge schlägt. Dabei darf man aber nicht zu streng vorgehen, denn die Leidenschaft
am Singen soll schließlich jeder behalten", sagt Nietsch. Das zweite Hobby des
Chorleiters ist der Film inklusive des Schnitts. Mit der Videokamera hält er
nicht nur die Auftritte seiner Concordia fest. Er hofft, dass der Offene Kanal
Hannover erneut dem Verein für dessen Geburtstagskonzert Sendezeit einräumt. thö /
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