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Gesangverein Concordia von 1859 Ronnenberg
singt am Sonnabend, 22. März 1997 im Gemeinschaftshaus das Konzert "Bunter Melodienstrauß"

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LZW 20.3.97
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"Marmor, Stein und Eisen bricht": Dem kräftigen Gesang des Chores geht ein halbstündiges Stimmtraining voraus. -- / Siegmund

RONNENBERG / Gesangverein Concordia poliert die Stimmen für das Frühlingskonzert
Melodienstrauß mit alten Schlagern
Chorleiter Detlef Nietsch zeigt, wie man es macht: Das Zwerchfell nach unten reißen, die Lungen öffnen sich, die Luft strömt ein, und der Ton kommt gut heraus. Am eigenen Körper spüren die Sänger des Traditionsvereins Concordia von 1859, wie Atemübungen die Stimme polieren. Morgens steht deshalb eine halbe Stunde Stimmtraining auf dem Programm des Übungswochenendes, an dem sich fünfzig Sänger auf das Frühlingskonzert am kommenden Sonnabend im Gemeinschaftshaus vorbereiten.
Der Laienchor sei gut im Training, meint der Chorleiter, Er hat ein Mix von zwölf Titel ausgewählt, die bei dein gro- ßen Auftritt präsentiert werden sollen. Die Sänger im Alter von 18 bis 80 üben bekannte Weisen und neue Lieder ein, die sie bisher nicht im Repertoire hatten. Ihnen selbst und dem Publikum soll das Zuhören Freude bereiten. Deshalb werden Tradition und Moderne gemixt, auf anspruchsvolle Weise, wie der Chorleiter und sein Vereins- vorsitzender Edgar Braemer betonen.
Beim Konzert ist ein Kirchenchoral mit der Solostimme von Gerd Bleck ebenso zu hören wie Volkslieder und Schla- ger aus den sechziger Jahren. Rote Lippen will man küssen, verspricht die Männerschar vollmundig und auch, dass "Marmor, Stein und Eisen bricht".
Topaktuell sind zur Zeit diese Hits der Sechziger. Bei den jungen Sängern, die sich in die Reihen der erprobten Stimmen eingereiht haben, stehen aber viel ältere Titel auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Wer sich zu Hause von Techno und Rap beschallen lässt, singt im Chor gern das Lied vom Heideröslein.
Ein Widerspruch?- für den Chorleiter jedenfalls nicht. Moderne Klänge haben die jungen Leute täglich im Ohr, meint Nietsch, der den Concordia-Männern seit 17 Jahren die richtigen Töne beibringt Heimatlieder seien dagegen für die jungen Leute eine Rarität und ließen, richtig schmalzig gesungen, "coole l9jährige" dahinschmelzen, hat ihr Vorsän- ger festgestellt.
Mit der Erarbeitung traditionellen Liedgutes, meint Nietsch, spüren die Nachwuchsstimmen, dass der Chor lebt. Das Wanderlied oder die Weise von der schonen blauen Donau im Walzertakt vermittelt ihnen Geborgenheit. Deshalb kommen sie gern wieder zu den intensiven Übungsstunden, sagt der Chorleiter.
Ideen und Abwechslung bringen Schwung in den Männerchor. Dann macht das Üben richtig Spaß. Immer wieder lässt Nietsch die Männer von den Stühlen aufstehen (,‚damit sie nicht im Sitzen einschlafen, meine Herren) und be- stimmte Passagen wiederholen. Besonders schwierig sind die leisen Töne. "Beim Summen nicht pressen'. lautet die Anweisung, und "etwas mehr Gefühl".
Ganz schön anstrengend, bis die Töne zum Text passen. Der Kassettenrecorder nimmt alles auf und gilt mittlerweile als Beweisstück für jene Sänger, die manchmal am feinen Gehör ihres Chorleiters zweifeln. Der verlangt zum Schluss, als alle Kehlen nach einem kühlen Bier oder einer anderen Befeuchtung lechzen, sogar noch mehr. "Legen Sie Ihr Herz hinein und lassen Sie es mit ihrer Stimme sprechen", ruft Nietsch in den Raum.
Guter Gesang ist für ihn auch ein wenig Schauspielerei. Damit das Publikum am Sonnabend um 19 Uhr so richtig in Stimmung kommt, wenn der Gesangverein Concordia einen "bunten Melodienstrauß" zum Frühlingsanfang über- reicht. ker

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04/97
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Männerchor Concordia von 1859 Ronnenberg
- Gelungenes Konzert -
Gut gefüllt mit Zuhörern - darunter auch Bürgermeister Paul Wenig mit Ehegattin - war der Saal des Gemeinschafts- hauses in Ronnenberg, als dort der Männerchor Concordia von 1859 Ronnenberg, zusammen mit den Mitwirkenden - nämlich der Pianistin Anna Mügge und dem Bariton-Sänger Martin Schuster - und unter der Gesamtleitung von Detlef Nietsch am Abend des 22.3.97 zu seinem diesjährigen Konzert antrat. Wohl kaum einer der Anwesenden wird es bereut haben, der Einladung der Concorden gefolgt zu sein; darauf lassen jedenfalls sowohl der ausgiebige Applaus, den die aktiv Beteiligten für ihre Darbietungen erhielten, als auch die positiven Meinungsäußerungen, die später zu hören waren, schließen. Es war tatsächlich eine überzeugende Vorstellung der Concordia; sie stand nicht nur unter dem Motto "Ein Bunter Meiodienstraulß", sie hielt auch, was das Mono versprach:
Der Konzertabend begann mit dem Chorsatz von Groll "0 Herr, welch' ein Morgen", der solistisch von Gerd Bleck gestaltet wurde. Es folgten weitere gekonnt dargebrachte Melodien. unter anderem auch russische Volksweisen, darunter "Die Legende von den zwölf Räubern" mit Julius Naß als Solist. Der erste Teil des Konzerts endete schließlich mit dem allseits bekannten und beliebten WaIzerIied "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß.
Nach der Pause, im 2. Teil, brachte der Chor mehrere Frühlingslieder und bewies die Fülle und Vielschichtigkeit seines Repertoires zu dem dadurch, dass er zum Abschluss verschiedene Schlagermelodien sang, wobei Horst Miehe am Keyboard begleitete.
Hier präsentierte sich zur großen Überraschung des Publikums Chorleiter Detlef Nietsch einmal ganz anders; er stellte sich - begleitet vom Chor und Horst Miehe am Keyboard - mit dem Schlager Marmor, Stein und Eisen bricht als Solosänger und Gitarrist vor.
Eine weitere Überraschung, die vom Publikum offenkundig mit großer Freude zur Kenntnis genommen wurde, war bereits vorher gelungen, als die Sänger zum 2. Teil des Konzerts nicht mehr kIassisch mit weißem Hemd und roter Fliege, sondern salopp mit einem bunten Hemd mit offenem Kragen unter dem Sakko auf der Bühne erschienen. Sichtlich beeindruckt waren die Zuhörer aber auch von der guten Qualität der musikalischen Einlagen die von der Pianistin Anna Mügge am Flügel und vom Bariton Martin Schuster zu hören waren.
Dass das Konzert so gelang, ist sicher in erster Linie Verdienst der aktiv Beteiligten. Mitgeholfen hat aber auch die durch Umbaumaßnahmen an der Bühnendecke verbesserte Akustik des Saales des Gemeinschaftshauses, worauf der Vorsitzende der Concordia hinwies und wofür er der Stadt Ronnenberg, insb. den vor Ort tätig gewordenen Bediensteten der Stadt Dank sagte.

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Landkreis- Zeitung- West 27. Juni 1997
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Chorkonzert im Fernsehen
Alle diejenigen, die das Frühlingskonzert des Männergesangvereins Concordia im Ronnenberger Gemeinschafts- haus verpasst haben, können sich an dem Vortrag der Sänger jetzt im Fernsehen erfreuen. - Chorleiter Detlef Nietsch hat einen 45 Minuten langen Film zusammengestellt, der an drei Abenden im "Offenen Kanal" gezeigt wird. Die Ronnenberger Sänger sind vom 4. bis 6. Juli jeweils um 22.15 Uhr mit Operettenmelodien Volksliedern und Schlagern aus den Sechzigern auf Sendung. ker

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19. März 1997
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Männerchor Concordia lädt zum Konzert ins Gemeinschaftshaus
RONNENBERG. Am 22. März ab 19 Uhr ist es wie der soweit, dass sich der Männerchor Concordia von 1895 Ronnenberg mit einem eigenen Konzert präsentiert, und zwar im Ronnenberger Gemeinschaftshaus am Weetzer Kirchweg. Darauf hat jetzt erneut der Vorstand der Concordia im Vereinslokal "Zum goldenen Löwen' hingewiesen, und zwar verbunden mit der Hoffnung, dass Zuhörer wiederum sehr zahlreich kommen werden.
Das Konzert soll ein "Bunter Melodienstrauß werden; so lautet das Motto, welches sich Chorleiter Detlef Nietsch gewünscht hat. Dementsprechend ist ein weit gespannter Bogen von zunächst besinnlicher Musik bis hin zu Schlagermelodien geplant. Als Gäste werden zu sehen und zu hören sein Anna Mügge (Piano) und Martin Schuster (Bariton).
Besonders gespannt ist man darauf, welchen Erfolg die Umbaumaßnahmen gehabt haben, die kürzlich in dankenswerter Weise von der Stadtverwaltung an der Bühne des Gemeinschaftshauses zur Verbesserung der dort bisher eher mäßig gewesenen Akustik durchgeführt worden sind. Insoweit wird jeder Zuhörer zum Teilnehmer einer Premiere.

Gesangverein Concordia von 1859 Ronnenberg
singt am Sonnabend, 22. März 1997 im Gemeinschaftshaus das Konzert "Bunter Melodienstrauß"